QuiaTestis – 2000 Meter Deutsche Gechichte

Das ehemalige Flughafengelände Tempelhof bietet aufgrund seiner vielschichtigen Vergangenheit die Möglichkeit einer Zeitreise auf einem konzentrierten Areal. Aus Anlass des 4-jährigen Jahrestages der Schließung des Flughafens, wurde Ende Oktober 2012 in zusammenarbeit mit der HTW Berlin für zehn Tage ein kontextsensitiver, auditiver Zeitzeugenspaziergang, mit dem Fokus der Barrierefreiheit, vorgestellt.
Zeitzeugen und Archivmaterial stellen die Grundlage für eine authentische sowie lebendige Wiedergabe geschichtlicher Ereignisse an diesem Ort dar.

Das Konzept

Das technische Konzept der Umsetzung basiert auf den Technologien zweidimensionaler Barcodes – den sogenannten Quick Response (QR) Codes, der Positionierung auf  Basis des Global Positioning Systems (GPS) sowie dem Standard für Near Fiel Communication (NFC) und ermöglicht somit die Unterstützung unterschiedlichster mobiler Geräte. Sogenannte Info-Touch-Points (ITP) auf dem Tempelhofer Feld stellen die Points of Interest des Zeitzeugenspazierganges dar und sind softwareseitig mit unterschiedlichen Informationen und Zeitzeugeninterviews hinterlegt. Physisch sind die ITP`s mit QR-Codes und passiven RFID-Tags des NFC-Standards ISO/IEC 14443 versehen. Die genaue Position(Längen- und Breitengrad) der einzelnen Stationen ist außerdem in einer Datenbank hinterlegt.

Inhalte und Barrierefreiheit

Die Anwendung und Inhalte wurden für einen barrierearmen Einsatz konzipiert und auditiv sowie deskriptiv aufbereitet. Die Aufnahmen wurden mit historischen Interviews und Orginalaufnahmen aus dem Rundfunkarchiv untermalt.
Die Funktionalität beschränkt sich auf die wichtigsten Funktionen und lenkt somit nicht von den wesentlichen Punkten der Anwendung ab. Die Usablility und Einfachheit der Bedienung stehen im Vordergrund.
Die barrierefreien Design Grundsätze beschränken sich nicht nur auf das Interface (grafisch, Gesten), sondern auch auf die Gestaltung der physischen Schnittstellen (QR-, NFC-Tags).